Entdecken Sie Cafés, Restaurants und traditionelle tschechische Lokale in und um die Prager Burg.
Innerhalb der Burgmauern gibt es mehrere gastronomische Angebote: das Café im Palais Lobkowicz mit seiner weitläufigen Terrasse, das kleine Restaurant Vikárka versteckt hinter dem Veitsdom, Kioske in den Innenhöfen und der bewirtschaftete St.-Wenzels-Weinberg mit eigenem Restaurant. Auch das umliegende Viertel Hradschin ist voll von traditionellen tschechischen Bierstuben und Bistros. Kombinieren Sie diese Informationen mit unserem Besucherleitfaden für die Planung eines halbtägigen Besuchs und den Öffnungszeiten der Cafés.
Das Highlight ist das Restaurant im St.-Wenzels-Weinberg auf den Burgwällen – böhmische Klassiker (Entenbraten mit Rotkohl, Lendenbraten „Svíčková“ mit Semmelknödeln) auf einer Terrasse mit Blick über die Stadt, dazu Wein vom umliegenden Weinberg (dem ältesten Prags, angelegt im 10. Jahrhundert). Das Vikárka hinter dem Veitsdom serviert traditionelles tschechisches Gulasch und Schweinshaxe in einem mittelalterlichen Gewölbekeller. Außerhalb der Burg ist das U Černého vola („Zum Schwarzen Ochsen“) am Loretánské náměstí eine beliebte, urige tschechische Bierstube, die dunkles Kozel-Bier und Würstchen anbietet.
Kaffee im Lobkowicz Café im Palais Lobkowicz – ein Espresso kostet rund 80 CZK (~3,20 €), serviert auf einer Terrasse mit Blick auf die Moldau, die zu den meistfotografierten Motiven Prags zählt. Tschechisches Bier (Pilsner Urquell, Staropramen, Budweiser Budvar) gibt es im Vikárka für rund 70 CZK pro halbem Liter. Wein vom St.-Wenzels-Weinberg – Riesling und Pinot Noir, angebaut nur 200 Meter von Ihrem Tisch entfernt. Außerhalb der Burg braut die 10 Gehminuten bergauf gelegene Klosterbrauerei Strahov ihre eigenen Biere in Kupferkesseln, die Sie von der Bar aus sehen können.
Für den kleinen Hunger zwischendurch sind die tschechischen Chlebíčky (belegte Brote) aus dem kleinen Feinkostladen am Pohořelec der perfekte Picknick-Snack. Auf dem nahegelegenen Laurenziberg (Petřín) finden Sie Bänke mit Panoramablick und ein kleines Kiosk-Café. Über die Alte Schlossstiege gelangen Sie hinunter zum Café Savoy am Fuße des Hügels – ein wunderschönes Grand Café von 1893 und einer der besten Orte der Stadt für ein ausgedehntes Mittagessen. Als Dessert sind die Trdelník-Stände auf der Kleinseite zwar touristisch, aber das warme Zimtgebäck ist nach einem kalten Winterbesuch genau das Richtige.
Der ideale Tagesplan: ein Zeitfenster für die Burg um 09:00 Uhr, gegen 11:30 Uhr ein Kaffee auf der Lobkowicz-Terrasse mit Blick auf die unter Ihnen liegende Moldau und die Altstadt, um 13:00 Uhr Mittagessen auf der Terrasse des St.-Wenzels-Weinbergs bei einem Glas Riesling und anschließend ein Spaziergang durch die Südgärten, bevor Sie über die Alte Schlosstreppe hinunter zur Kleinseite zum Abendessen gehen. Von dort sind es nur 10 Minuten zu Fuß über die Karlsbrücke zur Altstadt und der Astronomischen Uhr.
Wenn Sie im Winter zu Besuch sind, tauschen Sie die Terrassen im Freien gegen den Gewölbekeller des Restaurants Vikárka oder die Klosterbrauerei Strahov auf dem Hügel aus. Beide bieten eine ganz andere Atmosphäre als ein typisches Touristencafé und servieren neben großzügigen Portionen Schweinebraten mit Knödeln einige der besten tschechischen Biere der Stadt.
Angebot, Preise und Ernährungsbedürfnisse